
In Zusammenhang mit Oliver Plaschkas für das Frühjahr 2010 erwartetem Roman kursieren immer wieder Meldungen, die unsere Leserschaft auf fahrlässige Weise verunsichern; so kürzlich auch die Vorschau zur Linken. Wir haben dem Autor daher in seinem Pariser Exil telegrafiert, und dies bekamen wir zur Antwort:
"So sehr ich die von Ihnen zugesandte Skizze vom künstlerischen Standpunkt schätze, so ist sie inhaltlich doch grob irreführend.
Zwar wird drei Menschen in dem Buch das Leben ausgesaugt, aber nur einer davon kehrt als Untoter zurück, und der war vorher schon kein Mensch.
Die hierfür verantwortliche Person trinkt auch kein Blut, sondern Absinth, und spitze Zähne hat sie nur, wenn sie sich gerade am Hals kraulen läßt.
Gebissen werden in dem Buch nur Äpfel. Die meisten davon stammen aus der Normandie.
Was die Präposition als solche und das populäre Wortspiel betrifft, welches auch nur dank der 1996 auf undemokratischem Weg verhängten Heyse'sche s-Schreibung funktioniert, und einzig und allein den Zweck verfolgt, dem Rat für Deutsche Rechtschreibung und der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage neue Anhänger zuzuführen, so brauche ich wohl nicht ernsthaft zu sagen, was ich davon halte ...
Bestellen Sie den Damen und Herren von Manticor dennoch schöne Grüße; ich freue mich schon auf die Entwürfe für die neuen Shirts."